Burgruine Trauchburg, Reste des ehemaligen Diebsturms, Stallungen und kleine Rundtürme im Süden bzw. Südwesten, Hauptburg aus Nagelfluhquadern im Norden, Umfassungsmauer des Palas an der Ostseite, nordwestlich Sockel eines Rundturms, Tuff-, Sand- und Backsteinmauerwerk, 13. Jahrhundert;
Katholische Kapelle St. Magnus und Sylvester, Rechteckbau mit leicht eingezogenem, dreiseitigem Schluss und Dachreiter, wohl 1. Hälfte 18. Jahrhundert; mit Ausstattung.
Katholische Pfarrkirche St. Stephan, Saalbau mit eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor und nördlichem Satteldachturm, im Kern spätgotisch, 1773 erneuert; mit Ausstattung.
Ehemalige Bahnhofsgaststätte, zweigeschossiger Mansarddachbau mit Risalit mit Satteldach, erdgeschossigem Anbau mit Terrasse, Bodenerker, Rundbogenfenster und Putzgliederung, um 1910.
Katholische Pfarrkirche St. Margareta, Saalbau mit eingezogenem Chor und südlichem Turm mit Spitzhelm, im Kern 15. Jahrhundert, von Benedikt Bleyle, 1791–93; mit Ausstattung.
Katholische Pfarrkirche St. Ulrich, Saalbau mit eingezogenem Chor und nördlichem, unverputztem Satteldachturm, um 1480/90, um 1700 verändert, Erweiterung durch Hans Thurn 1914–16; mit Ausstattung; Friedhofsmauer, Naturstein.
Katholische Pfarrkirche St. Wendelin, Saalbau mit schmalen Langhausabseiten und Dachreiter mit Zwiebelhaube, erbaut 1733, 1938 erweitert; mit Ausstattung.
Ehemaliger Spitalhof, zweigeschossiger, langgestreckter Bau mit steilem Satteldach und eingebauter Hauskapelle, Ende 17. Jahrhundert, Kapelle 18. Jahrhundert; mit Ausstattung.
Katholische Kapelle St. Rochus, Saalbau mit eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor und Dachreiter mit Zwiebelhaube, um 1770/80, Dachreiter 1911; mit Ausstattung;
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Literatur
Michael Petzet: Stadt und Landkreis Kempten. Deutscher Kunstverlag, München 1959.
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