Skagerrak (Schiff, 1928)
Das Tankschiff Skagerrak der Reederei John T. Essberger war das zweite 1928 von den Schichau-Werken für die Reederei fertiggestellte Motorschiff. 1940 wurde das Schiff im Rahmen des Unternehmens „Weserübung“ als Teil der sogenannten „Tankerstaffel“ eingesetzt und sollte nach Trondheim gehen. Der im südlichen Nordmeer in See stehende Tanker wurde am 14. April 1940 von seiner Besatzung versenkt, als der britische Schwere Kreuzer Suffolk es entdeckte und verfolgte. Geschichte der SkagerrakDie Skagerrak war der zweite bei Schichau für deutsche Rechnung gebaute Motortanker nach dem Schwesterschiff Kattegat. Am 28. Juni 1928 lief die 8500 t tragende Skagerrak auf der Schichau-Werft in Danzig sechs Monate nach dem Schwesterschiff Kattegat vom Stapel, das seit März 1928 von der Atlantic Tank Rhederei GmbH bereits eingesetzt wurde. Am 14. November 1928 wurde dann die Skagerrak abgeliefert, die fast identisch mit dem Schwesterschiff war. Auch sie wurde von einem bei Schichau in Lizenz gefertigten 6-Zylinder Sulzer-Dieselmotor 6S68 von 2700 PS angetrieben, wie in auch 1927 drei norwegische 10.500 t-Tanker erhalten hatten.[1] Von ihrer letzten Reise im Frieden traf die Skagerrak am 16. August 1939 aus Aruba in Hamburg ein. KriegseinsatzEin geplanter Umbau der Skagerrak für den Einsatz durch die Kriegsmarine wurde Ende Oktober 1939 bei Blohm & Voss in Hamburg durchgeführt. Als Ölschiff 3 "SKAGERRAK kam das Schiff zum Trossschiffverband in Wilhelmshaven. 1940 wurde das Schiff im Rahmen des Unternehmens „Weserübung“ als Teil der sogenannten „Tankerstaffel“ eingesetzt, die aus vier großen und fünf kleinen Tankern unter 900 BRT bestand. Die Skagerrak sollte mit 6000 m³ Heizöl, 575 to. Destillat, 40 to. Turbinenschmieröl, 20 to. Motorenschmieröl, 560 m³ Treiböl für U-Boote und Proviant für 10 kleine U-Boote nach Trondheim gehen. Einzelnachweise
Weblinks
Literatur
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