Der Mallnitzbach ist ein linker Nebenfluss der Möll. Er geht im Mallnitzer Tauerntal aus dem Tauernbach hervor[2][3]. Bei Mallnitz tritt er in den breiten Talboden des Mallnitztals aus und nimmt den aus dem Seebachtal kommenden deutlich größeren Seebach auf. Zwischen Stappitz und Lassach durchschneidet der Bach in der Rabisch-Schlucht eine von eiszeitlichen Gletschern geschaffene Talstufe. In der Talweitung ihrem Ende mündet von links der Dösenbach ein. Unterhalb von Lassach stürzt er im Zechnerfall in die enge Groppensteinschlucht, in deren Mitte er den breiten, etwa 30 Meter hohen Groppensteinerfall bildet. Am Ende des Bergsporns im spitzen Mündungswinkel der Täler von Mallnitzbach und Möll überragt Burg Groppenstein die Schlucht. Nahe dem Obervellacher Ortsteil Räuflach mündet der Mallnitzbach in die Möll.
Die Bezeichnung Mallnitz wird als Kleine Möll gedeutet[4][5][6]. Nach dem Bach sind der Ort Mallnitz und das Mallnitztal benannt.
↑Eduard Hackel: Die Vegetationsverhältnisse von Mallnitz in Kärnten. In: Verhandlungen der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Wien. Band18, 1868, S.932 (zobodat.at [PDF; abgerufen am 4. Juni 2022]).