Hans-Ulrich LudewigHans-Ulrich Ludewig (* 1943 in Waldenburg, Niederschlesien) ist ein deutscher Historiker. Er war seit 2000 als akademischer Direktor am Historischen Seminar der Technischen Universität Braunschweig tätig. LebenLudewig wurde in Schlesien geboren, wuchs jedoch in Bayern auf und machte dort sein Abitur. Im Anschluss studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Geschichtswissenschaft, Germanistik und Politikwissenschaft mit dem Ziel, Lehrer zu werden. Nach seiner Examensarbeit begann Ludewig das Lehramtsreferendariat, arbeitete jedoch bereits parallel als Assistent am Lehrstuhl für Neuere Geschichte der Universität München. Nach dem Ende der zweijährigen Referendarszeit entschloss er sich gegen eine Lehrerlaufbahn und nahm 1972 eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der TU Braunschweig an. Dort arbeitete er als Studienrat im Hochschuldienst und war Mitarbeiter des Akademischen Rats. Zudem promovierte er dort 1975 mit einer Arbeit zur Geschichte der Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik. Im Jahr 2000 wurde er zum Akademischen Direktor ernannt. Neben seiner Tätigkeit in Seminaren und Kursen für die Studierenden widmete sich Ludewig in der Forschung dem Deutschland des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere der Arbeiterbewegung und der Justiz in der Zeit des Nationalsozialismus. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Regionalgeschichte von Braunschweig und Umgebung. Nachdem Ludewig 2008 in Pension gegangen war, wurde die Bibliothek des Historischen Seminars ihm zu Ehren in Hans-Ulrich Ludewig Bibliothek (HULB) umbenannt.[1] Publikationen (Auswahl)
Weblinks
Einzelnachweise
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