Johann SehwersJohann Sehwers (lettisch Jānis Zēvers; * 16. Junijul. / 28. Juni 1868greg. in Nerwensberg bei Alt-Pebalg; † 7. November 1940 in Poznań) war ein baltischer Schachkomponist, Linguist und Lehrer. LebenSehwers wurde in eine Bauernfamilie nahe Vecpiebalga geboren. Nach dem Besuch eines Lehrerseminars in Tartu arbeitete er an verschiedenen Orten als Schullehrer. Die Sommer von 1910 bis 1914 verwendete er außerdem für Studien an der Universität Zürich. Ebenda promovierte er 1918 zum Doktor der Philologie. Ab 1925 war er Vorsitzender der Lettisch-Literärischen Gesellschaft. Neben einer Vielzahl von wissenschaftlichen Veröffentlichungen in Fachzeitschriften publizierte Sehwers 1936 Sprachlich-kulturhistorische Untersuchungen vornehmlich über den deutschen Einfluß im Lettischen, welches als sein Hauptwerk angesehen wird. 1939 nahm er zusammen mit seiner Frau Alma (geb. Hühn) an der Umsiedlung der Deutschbalten nach Posen teil. Er verstarb ein Jahr später. SchachSeit den Jugendjahren beteiligte sich Sehwers an lokalen Schachturnieren, etwa mit 30 begann er, Endspielstudien zu komponieren. So entstanden etwa 100 Endspielstudien, 87 davon gab er 1922 zusammen mit einem Bildnis von ihm in einem Sammelband heraus.[1] Danach verebbte seine Studienkomposition weitgehend. Johann Sehwers
835. Deutsche Schachzeitung, April 1900
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