Stendenbach liegt nordnordwestlich des Stadtzentrums umgeben von Littfeld im Norden, Bockenbach und Eichen im Süden, sowie Krombach im Nordwesten. Die Fläche Stendenbachs umfasst 2,07 km². Die Länge der Stadtteilgrenze beträgt 6,7 Kilometer.
Geschichte
Eine Erwähnung Stendenbachs fand bereits im ältesten Diözesanregister um das Jahr 1300 statt, in dem der Ort als „Stentenbach“ neben dem ebenfalls benannten „Buckenbach“ verzeichnet wird. Im darauffolgenden Jahrhundert ist ein Gut zu Stendenbach als abgabepflichtig im Siegener Renteiverzeichnis von 1414/1419 registriert.[2] In einem Schatzungsregister des Jahres 1461 sind für Stendenbach drei schatzungspflichtige Personen angegeben.
Zum Amt Ferndorf gehörig, wurde Stendenbach gemeinsam mit Bockenbach am 1. Dezember 1960 in die Gemeinde Eichen eingegliedert.[3] Ab dieser Zeit verfügten die drei ursprünglich eigenständigen Gemeinden auch über ein gemeinsames Wappen. Aufgrund des am 1. Januar 1969 in Kraft getretenen Zweiten Siegerlandgesetzes vom 5. November 1968 wurde Stendenbach dann als Teil der Gemeinde Eichen der Stadt Kreuztal zugeordnet.[4] Nunmehr zählt Stendenbach jedoch wieder als eigenständiger Stadtteil.[5]
Wappen
Blasonierung: „Geteilt von Gold (Gelb) und Blau; oben ein goldenes (gelbes) Hifthorn, unten eine aufrechte goldene (gelbe) Eichel.“[6]
↑Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S.229.
↑Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S.71.