Hermann Kronsteiner war der Bruder von Joseph Kronsteiner und ebenso wie dieser Priester. Er studierte an der Wiener Musikakademie (Kirchenmusik), war Musikprofessor des Linzer Knabenseminars Kollegium Petrinum und Professor an der Wiener Musikakademie (Kirchenmusik).
Hermann und Joseph Kronsteiner sind bestattet im Priestergrab ihrer Heimatgemeinde Losenstein.
Gedenktafel am Geburtshaus von Joseph und Hermann Kronsteiner
Priestergrabstätte am Friedhof Losenstein
Grabinschrift für Hermann Kronsteiner
Kompositionen
3 Oratorien
ca. 30 Messen
ca. 100 lat. und 60 dt. Propriengesänge
Publikationen
Das Petrusgrab. Rom hat sein Herz entdeckt. Styria, 1952.
Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Osternacht. Einstimmige deutsche Gesänge. Veritas, Linz 1956.
Die lauretanische Litanei für Volksgesang und Schola zu drei gleichen Stimmen. Veritas 1963.
Abenddank: Vesper – Komplet. Veritas, Linz 1966.
Wechselgesänge für Kirche, Schule und Heim. Veritas, Linz 1967.
Kleines Antiphonale für Kantor, Schola, Volk. Orgelbegleitung. Veritas, Linz 1971.
Eine Mutter und 11 Kinder. Ein Bericht über die „Kronsteiner-Mutter“. Verlag Veritas, Linz 1979.
Hoamatmess'. Österreichische Mundartmesse. Vor- und Nachspiele für 4 Bläser ad libitum. 1987.
Literatur
Josef Hörmandinger: Predigt beim Requiem für Professor Hermann Kronsteiner. In: Neues Archiv für die Geschichte der Diözese Linz. Jahrgang 11, Heft 1, Linz 1996/97, S. 62–66 (ooegeschichte.at [PDF]).